22.11.2009 Venezuela hatte vor einigen Tagen zwei Fußgängerbrücken zum Nachbarland Kolumbien gesprengt. Begründet wurden die Aktionen damit, dass diese von kriminellen Schmugglern und Drogenkurieren genutzt worden seien.
Kolumbien hat die Aktion als Aggression verurteilt und angekündigt, den Vorfall bei der Organisation Amerikanischer Staaten und den Vereinten Nationen zur Sprache zu bringen. Der Kolumbianische Präsident Alvaro Uribe hat sich um eine Entschärfung des jüngsten Konfliktes mit Venezuela bemüht. Der konservative Politiker schloss am Samstag militärische Vergeltungsmaßnahmen gegen das Nachbarland aus.
Als Hintergrund der Aktion wir der Ausbau der US-Militärpräsenz im Nachbarland Kolumbien gesehen. Venezuela fühlt sich durch die Aufstockung der US-Einheiten provoziert und hat ebenfalls mehrere Einheiten an die Grenze zu Kolumbien verlegt.